Der Marquise-Schliff
Wenn Sie nach einem Diamantschliff suchen, der sich aus der Masse hervorheben wird, dann sollten Sie den Marquiseschliff (auch unter „Navetteschliff“ bekannt) in Betracht ziehen. Es handelt sich um einen spitz zulaufenden, schiffchenförmigen Edelsteinschliff mit einer Tafelfläche und beliebig vielen Feinflächen. Seinen Namen erhielt er nach der Marquise Jeanne de Pompadour (1721 - 1764), der Mätresse König Ludwigs XV., für die er einen Stein genau nach ihrem perfekt geformten Mund schleifen liess. Der Marquise-Diamant hat eine der grössten Oberflächen im Vergleich zu den übrigen Diamantformen, womit er als eine gute Auswahl betrachtet wird, wenn man darauf bedacht ist, den Stein grösser erscheinen zu lassen, als er wirklich ist.
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Assher-Schliff
Der sogenannte Asscher-Schliff mit den 57 Facetten wurde zu einem Zeitpunkt entworfen, als die runde Form des Brilliantschliffs die übliche Schleifart für Diamanten war. Er wurde nach dem Mann bennant, der ihn entworfen und zuerst anwandte, dem Besitzer des Diamanten-Unternehmens Asscher Diamond Company, mit Sitz in Amsterdam, Hrn. Joseph Asscher. Er erschien erstmals im Jahre 1902, zu Beginn des Art-Déco, das eh die geometrische Formen bevorzugte. Die viereckige Form des Steins sollte zu diesem Zeitpunkt der Vorläufer des späteren Emerald-Schliffs sein.
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Der „Pear“-Schliff
Diamanten wurden als Dekorationsgegenstände von Schmuck im 15. Jhd. bekannt. Die verschiedenen Schleif- und veredlungstechnicken, wie der „pear-cut“ waren besonders in der Zeit der Renaissance beliebt. Die Diamanten im Pear-Schliff haben keine Tafel oder Ecken, sondern sind rundherum mit langen dreieckigen Tafeln bedeckt.
Diese Schleiftechnik ist dem flämischen Meister Lodewyk (Louis) von Berquem of Brugge zu verdanken,
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Der „Emerald“ Schliff
Wie aus dem Namen leicht hervorgeht, war der Diamantenschliff mit dem Namen „Emerald“ (im Englischen „Smaragd“) anfänglich für Smaragde bestimmt und nicht für Diamanten.
Obwohl der Smaragd ein verhältnismäßig harter Stein ist (7,5 bis 8,0 Grad der Mohs-Skala) ist er ebenfalls auch wegen seiner inneren Risse bekannt.
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Der „Cushion“-Schliff
Bis vor kurzem war es schwer Diamanten zu finden, die in der sogenannten „cushion“-Schleifart verarbeitet waren, außer bei einigen sehr speziellen Märkten oder bei Versteigerungen. In der letzten Zeit jedoch gewinnt, besonders im amerikanischen Markt, diese Schleifart immer mehr an Beliebtheit und wird wieder von den Diamantenhändlern angeboten.
„Cushion-cut“ nennt sich eine sehr alte Schleifart, die in den meisten Fällen wie eine Kombination des Old-Mine-Schliffs (eine Schleifart mit großen Facetten, die Ende des 19. Jhds. angewandt wurde) und eines moderneren ovalen Schliffs.
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Diamantenschliffe
Schleifen oder Veredeln ist eine allgemeine Beschreibung, welche die vielen nötigen aufeinanderfolgenden Schritte kennzeichnet, um den rohen Diamanten in einen geschliffenen oder veredelten Edelstein zu umzuwandeln. Der Schliff bezeichnet nicht die Form, sondern die Symmetrie eines Diamanten. Er beeinflusst in größtem Maße seine Brillanz.
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Der Princess-Schliff
Eine der populärsten Schleifarten des Diamanten ist der sogenannte „Princess-Schliff“, da dieser die „Flamme“ und Brillanz des Diamanten besonders zum Ausdruck bringt. Dieser Schliff ist besonders bei den Schleifprofis sehr beliebt, da man so das meiste vom Rohkristall gewinnen kann, ohne viel Verschnitt, indem man ihn in Form einer Pyramide und ihrer Spiegelpyramide schleift, eine Doppelpyramide sozusagen.
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Der Wert der Diamanten wird bestimmt durch vier Aspekte, bekannt auch als Four Cs für Cut-Colour-Clarity-Carat. Je harmonischer die Beziehung zwischen ihnen, desto besser ist das optische Ergebnis bei Betrachtung des Diamanten.
Das erste C steht für den Schliff =„cut“ (cut, polish, symmetry): (Excellent, Very Good, Good)
Ein sehr wichtiger Aspekt, vielleicht der wichtigste, da ein wunderbarer Stein großer Größe, wenn nicht richtig geschliffen und veredelt, seine Schönheit niemals ausdrücken kann und somit an Wert verliert. Auf die gleiche Weise kann ein zwar kleiner jedoch richtig geschliffener Stein, seine volle Schönheit entfalten und das einfallende Licht im Edelstein komplett zurückwerfen.
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