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Koralle
Koralle ist ein organischer Edelstein, hergestellt aus Korallenstöcken, den Kalkgerüsten kleiner Meerespolypen. Für die Gewinnung von Schmucksteinen ist die rote Edelkoralle (Corallicum rubrum) am begehrtesten. Sie wächst in baum- bis strauchartigen Stöcken mit einer Höhe von 20 - 40 cm und einer Astdicke von bis zu 6 cm in Tiefen von 3 bis etwa 300 Metern zum Beispiel im Mittelmeer, an den Kanarischen Inseln, im Malayischen Archipel und an der Küste Japans.
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Türkis ist einer der ältesten Edelsteine der Menschheitsgeschichte und wurde schon vor dem Jahre 5.000 v.Chr. von den alten Ägyptern als Schmuckstück und für Einlegearbeiten verwendet. Berühmt sind die mit Türkis ausgelegte Totenmaske von Tutenchamun und die vielen weiteren Beigaben (Halsbänder, e.g. Pektorale) aus seinem Grab.
Zur Namensgebung gibt es unterschiedliche Meinungen. Die weitläufige Auffassung ist, dass die Franzosen im frühen 15. Jh. dem Mineral den Namen „pierre turquoise“ gaben, was soviel heißt wie „Türkischer Stein“. Von diesem leitet sich der heutige Name „Turquoise“ oder zu Deutsch „Türkis“ ab. Der Grund war die Einfuhr des Steines über die Türkei, die ihn wiederum aus dem heutigen Gebiet des Iran bezog.
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Aquamarin – der Edelstein des Meers
Der Name des Edelsteins stammt von dem lateinischen Ausdruck für das Meereswasser und wenn man die blaue Farbe dieses eleganten Steins betrachtet, merkt man auch den Grund.
Gemäss der Sage war Aquamarin der Stein aus dem Schatz der Meeresjungfern und hatte die Macht, die Seeleute sicher auf dem Meer zu halten. Es wurden ihm auch andere mystische Kräfte zugesprochen, wie die Eigenschaft den Paaren zu helfen, ihre Differenzen zu überwinden und sie vor bösen Geistern zu bewahren. Von der medizinischen Seite glaubt man, daß das Tragen von Aquamarin bei Kopfschmerzen, Schlaflosigkeit und diversen anderen
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Das Wort „Iolith“ stammt von dem griechischen Wort „Io“, welches „violett“ heißt. Der Iolith ist ein Gestein mit intensiver blauer Farbe und ähnelt sehr dem blauen Saphir. Er ist sehr widerstandsfähig, und auf der Härteskala Mohs liegt er zwischen 7 und 7,5. Wenn man ihn von verschiedenen Winkeln betrachtet, scheint sich die Tiefe der blauen Farbe jedes Mal völlig zu verändern.
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Lapis Lazuli
Lapis Lazuli ist gleichfalls bekannt unter den Namen Lapis, Lazulith, Lasurit und Lasurstein. Es ist ein Edelstein, der aus einem Gesteinsgemenge und chemischen Elementen wie Feuerstein, Calcyt, Schwefel, Aluminium, Natrium, Calcium u.a. besteht. Er hat eine mittlere Härte, 5-6 Grad der Mohs-Skala, ist ein undurchsichtiges Gestein mit intensiver blauer Farbe, deren Intensivität von Gestein zu Gestein variieren kann. Die teuersten Arten sind die, die „goldene Feuersteinadern“ enthalten.
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Tourmaline
Laut einer Sage sind die Turmaline während ihrer langen Reise von Erdzentrum zur Oberfläche dem Regenbogen begegnet und hat all seine Farbe mitgenommen.
Es gibt kein anderes Gestein auf Erden, das mit dieser Transparenz, Reinheit und Härte all diese Farben und sehr oft auch mehrere wunderschöne Farbkombinationen von zwei oder drei Farben (zwei- oder mehrfarbige Turmalinen) aufweist. Und, die Farbe kann sich verändern entsprechend der Lichtart (natürliches oder künstliches) und je nachdem von welchen optischen Winkel man den Stein betrachtet, wird seine Farbe heller oder dunkler.
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Rubin
Der Rubin erhielt seinen Namen auf Grund seiner roten Farbe (rubens in Latein). Begehrt und beliebt in Sammlerkreisen wegen seiner warmen blutroten Farbe.
Nach dem Diamanten ist er das härteste Stein gemessen an der Mohs-Skala. Seine Härte liegt bei 9 Grad. Der Rubin gehört genauso wie der Saphir zu der Gruppe der Korundgesteine.
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Smaragd
Die grüne Farbe des Smaragds ist so besonders, daß sie eine bestimmte Farbnuance des Grüns, eben das „Smaragdgrün“ definiert. Der Name "Smaragd" kommt vom griechischen Wort „smaragdos“ = Smaragd
Der Smaragd gehört so wie Aquamarin und Beryll zur Beryllgruppe und ist der am höchsten bewertete Beryll. Der Smaragd ist nicht nur einer der schönsten, sondern auch einer der wertvollsten Edelsteine. Seine Härte liegt zwischen 7,5 – 8 Grad der Mohs-Skala.
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Spinell
Spinell gehört zu einer großen und sehr wichtigen Gesteinsfamilie. Der Name stammt vom lateinischen Wort „spina“= „Spitze“ und das, weil der Spinell meistens als Oktaeder kristallisiert, und dieser 6 Spitzen hat.
Der Spinell ist in verschiedenen Farben zu finden. Der blaue, der auch „Sapphire spinel“ genannt wird, der grüne „chlorospinel“, der orangefarbene „rubicelle“, der braune und der schwarze. Für lange Zeit wurde keine eindeutige Trennung zwischen Rubinen und Spinellen vorgenommen. Auf Grund der Farbe und auch der Härte wurde angenommen, daß es sich um einen Rubin handelte.
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Saphir
Die Schönheit der Saphire und ihre außerordentlichen Eigenschaften haben das Interesse des Menschen schon seit frühesten Zeiten geweckt. Der Saphir gilt als Symbol des Reichtums, soll Schmerzen heilen, vor Machtkämpfen schützen und seinem Besitzer Kraft, Ehre und Unsterblichkeit verleihen.
Im Mittelalter war er bekannt als der „Bischofsstein“ und repräsentierte den Himmel und alle höchsten geistigen Werte.
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Amethyst
Der Amethyst ist ein Quarzkristall mit Elementen von Eisen, Mangan und Titanium. Seine Härte auf der Mohs-Skala liegt bei 7 Einheiten und er hat dreieckige kristallische Struktur. Er erscheint sowohl in undurchsichtiger, wie in transparenter und semitransparenter Kristallform, aber bezeichnend ist seine einzigartige, wunderschöne lila Farbe. In der undurchsichtigen Form kann dieses Lila an die Grenze des Schwarzen reichen, während er in seiner transparenten Form fast farblos erscheinen kann.
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